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06.02.2024 | Lifestyle

Vier Ideen für ein nachhaltigeres Zuhause

Unser tägliches Leben hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck – sei es durch die Ernährung, Mobilität oder unseren Konsum. Was oft unterschätzt wird: Schon mit kleinen Entscheidungen in unseren eigenen vier Wänden können wir große Schritte zu einem nachhaltigeren Leben machen. Wir präsentieren vier einfache Ideen, mit denen Sie Ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern – und damit sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun.

CO2? Eingespart!

Work@home

Vom Trend der letzten Jahre zum Alltag in etlichen Branchen: Homeoffice ist nicht mehr aus unserem Arbeitsleben wegzudenken. Kein Wunder, schließlich haben viele Menschen erkannt, dass sie im heimischen Arbeitszimmer fokussierter arbeiten und ihr Berufsleben deutlich besser mit ihrer Frei- und Familienzeit vereinbaren können. Hinzu kommt, dass Homeoffice in vielen Fällen sogar die nachhaltigere Art ist, zu arbeiten. Klar, die genaue Bilanz hängt von vielen Faktoren ab – schließlich verursachen zum Beispiel Video-Calls Emissionen, die im klassischen Büroalltag nicht anfallen würden. Trotzdem: Zu Hause zu arbeiten spart Anfahrtswege und verringert eventuell sogar den Heizbedarf im Vergleich zum Büro.

 

So viel spart das Home-Office:

Mehr als 3.000 kg CO2 – so viel spart jemand ein, der täglich im Homeoffice arbeitet, statt für den Hin- und Rückweg zur Arbeit 30 km zurückzulegen (230 Arbeitstage mit einem Benziner, der 7 Liter auf 100 km verbraucht. (Quelle: Quarks).

 

Müll vermeiden ist gut für die Umwelt – das ist keine Neuigkeit. Der einfachste Weg: Schon beim Wocheneinkauf darauf achten, Plastikverpackungen zu vermeiden. Unverpacktläden, wie es sie inzwischen hundertfach in ganz Deutschland gibt, sind dabei eine großartige Hilfe. Denn indem Sie Nudeln, Nüsse und Öle direkt in Mehrwegbehälter umfüllen, sparen Sie nicht nur die Verpackung, sondern entscheiden grammgenau, wie viel Sie brauchen. Das Ergebnis: Weniger Lebensmittelverschwendung – und damit auch ein besserer CO2-Fußabdruck.

 

Bewusster einkaufen

Schluss mit Stand-by

10 % des Stromverbrauchs allein für Stand-by-Geräte? Schwer zu glauben, doch solche Zahlen sind in privaten Haushalten keine Seltenheit. Zum Glück machen es WLAN-Steckdosen und Smart-Home-Systeme heute so einfach wie nie, Stromfresser zu erkennen und abzuschalten, solange sie nicht benötigt werden. Natürlich leisten Sie auch durch den Umstieg auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Solar einen bedeutsamen Beitrag zu weniger CO2-Emissionen.

 

Schon gewusst?

Zwar sorgen flackernde Kerzen gerade in den Wintermonaten für eine gemütliche Atmosphäre – Ihr Wirkungsgrad ist jedoch deutlich schlechter als bei LEDs: Nur 3 % der Energie wird bei Kerzen tatsächlich zu Licht, der Rest verpufft als Wärme. Sollten Sie deshalb komplett auf Kerzen verzichten? Wohl kaum, schließlich wollen Sie mit Kerzenlicht auch nicht die gleiche Leuchtkraft erreichen wie mit Ihrer Deckenlampe, sondern eher für eine reduzierte Lichtstimmung sorgen.

 

Wasser sparen – auch virtuell

Spar-Duschköpfe installieren, Regenwasser nutzen oder auch einfach dran denken, den Wasserhahn beim Zähneputzen zuzudrehen: Ideen, den Wasserverbrauch zu Hause zu senken, gibt es zuhauf. Und es lohnt sich, denn die Bereitstellung von Wasser – Pumpen, Aufbereitung, Heizen und Transport – erfordert jede Menge Energie. Hinzu kommen positive Effekte auf den Schutz natürlicher Ressourcen und unserer Ökosysteme.

 

Doch haben Sie auch Ihren „virtuellen Wasserverbrauch“ im Blick? Damit meinen Experten das Wasser, das zum Beispiel für die Herstellung von alltäglichen Produkten gebraucht wird. Knapp 130 Liter für einen Kaffee, etwa 2.500 Liter für ein T-Shirt und mehr als 15.000 für ein Kilo Rindfleisch: Wer Wasser sparen möchte, darf auch den Verbrauch nicht vergessen, der nicht direkt vor Ort in den eigenen vier Wänden anfällt.

 

Unser Wasserverbrauch im Detail:

2022 hat der durchschnittliche deutsche Haushalt täglich 45 Liter pro Einwohner für Baden, Duschen und Pflege verwendet. Zum Vergleich: 34 Liter fielen auf die Toilettenspülung an, 15 Liter fürs Wäsche waschen – und rund 5 Liter fürs Essen und Trinken. (Quelle: BDEW)

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