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08.09.2021 | Allgemein

Was macht Homeoffice so nachhaltig?

Homeoffice als Maßnahme, um Menschen in der Pandemie voneinander zu trennen, hat Wirkung gezeigt. Aber auch was andere Themenfelder betrifft, bringt Homeoffice groSSe Vorteile mit sich – zum Beispiel, wenn es um die Umwelt geht. Wir verraten Ihnen, warum Homeoffice nachhaltiger ist als der tägliche Weg ins Büro.

Es sind nicht nur die täglichen Autofahrten zum Arbeitsplatz und zurück, die wegfallen. Auch viele Geschäftsreisen lassen sich dank Video-Konferenzen vermeiden. Und mit ihnen jede Menge klimaschädliche Emissionen. Wenn 40 % der Arbeitnehmer an zwei Tagen pro Woche von zu Hause aus arbeiten würden, wäre der CO2-Austoß allein wegen der Verkehrsberuhigung um 5,4 Millionen Tonnen reduziert – jedes Jahr! Schon dieser Aspekt macht klar: Homeoffice ist nachhaltig.

Weniger Strom- und Energieverbrauch

Wer zu Hause arbeitet, ist nicht mehr Teil eines umfassenden Büroumfelds, das laufend Energie verbraucht. Heizungen, PCs, Drucker, Kaffeemaschinen und zahlreiche weitere elektrische Geräte sind während der gesamten Arbeitszeit in Betrieb und werden meist nach Feierabend in den Stand-by-Modus gesetzt – verbrauchen also auch in der Nacht Strom.

Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, achten mehr auf Energie-Einsparung. Der persön­liche Verantwortungsbereich und auch das eigene Portemonnaie sorgen schon ganz unbewusst für ein Umdenken. Das zeigt sich auch darin, dass im Homeoffice signifikant weniger Dokumente ausgedruckt werden. Gut für die Umwelt – und meist nicht zum Nachteil der Arbeit.

Wenn es ums Heizen geht, könnte man sich vielleicht fragen: Verursacht es nicht mehr Emissionen, wenn mehrere Mitarbeiter im Homeoffice jeweils ihre eigene Wohnung heizen, als wenn lediglich ein großes Büro beheizt wird? Stimmt in vielen Fällen. Hier gilt aber: Die CO2-Einsparungen durch den Arbeitsweg machen das nachweislich wieder wett.

Weniger Müllproduktion und Platzverbrauch

Ein weiterer positiver Aspekt: Es entsteht weniger Müll. Weniger in Plastik verpacktes Fertig­essen für die Mikrowelle und mehr frisch gekochte Mahlzeiten, kein Kaffee im Einmalbecher, sondern in der heimischen Lieblingstasse. Schon erwähnter Papierverbrauch und Lebens­mittel, die herren- oder frauenlos im Kühlschrank stehen und schließlich weggeschmissen ­werden, sprechen zudem für eine positive Homeoffice-Bilanz.
 
Auch Platz wird weniger verbraucht. Würde ein konstanter Teil der Menschen seinen Job von zu Hause aus machen, stünde in den Städten deutlich mehr Wohnraum zur Verfügung. Denn Büros könnten kleiner werden.

Mehr Ich-Zeit

Nicht jedem liegt Homeoffice. Der Kontakt zu den Kollegen findet ausschließlich über das Telefon oder den Bildschirm statt. Die Räumlichkeiten zu Hause sind vielleicht nicht so optimal in der Büroausstattung. Nicht selten wird der Esstisch als Schreibtisch missbraucht. Und die Frage ist auch, ob man zu Hause überhaupt die Ruhe zum Arbeiten hat. 

 

Wer damit aber keine Probleme hat, der verbucht auch für sich selbst jede Menge Vorteile. Zunächst ist da die Zeitersparnis durch den Wegfall des Arbeitswegs. Der Tag hat plötzlich eine Stunde mehr! Wenn Sie diese Stunde nun in Ich-Zeit wandeln – also Sport treiben, ein Buch lesen, Entspannung finden – dann ist das ein echtes Geschenk!

 

Außerdem ist man im Homeoffice laut einigen Untersuchungen produktiver. Weniger Ablenkung, mehr Fokus auf die Sache – so lässt sich dieses Phänomen erklären. Aber auch als Folge der verbesserten Work-Life-Balance. Mehr Zeit bedeutet weniger Stress. Und wer entspannter ist, arbeitet auch besser und lieber.

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