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07.10.2019 | Allgemein

Licht – was macht es mit uns?

Ob Sonnenstrahlen, Kerzenschein oder Glühbirne: In unserem Leben gibt es kaum etwas Selbstverständlicheres als Licht. Und es kann noch viel mehr, als uns das Sehen zu ermöglichen. Licht ist essenziell für das Leben auf der Erde, hat Einfluss auf unsere Hormone und unsere Stimmung. Zeit, dieses Thema mal genauer zu beleuchten.

Darum brauchen wir Licht

Ohne das Sonnenlicht wäre Leben auf der Erde undenkbar – jedenfalls so, wie wir es kennen. Besonders deutlich wird dies in der Pflanzenwelt: Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen und wandeln es mit der Fotosynthese sogar in Sauerstoff um. Und auch auf den menschlichen Körper nimmt Licht direkten Einfluss: Sonnenstrahlen auf unserer Haut bewirken, dass in unserem Körper Vitamin D gebildet wird. Dieses Vitamin ist wichtig für den Aufbau unserer Knochen.

 

 

Licht erhellt die Stimmung

Und nicht nur für unsere physische Gesundheit ist Licht essenziell. Auch für unsere Psyche ist Licht förderlicher, als uns vielleicht bewusst ist. Ob es hell oder dunkel ist, schlägt sich in unserer Stimmung nieder. Sind wir wach, leistungsstark, motiviert? Häufig steht dies in direktem Zusammenhang mit den Lichtverhältnissen. Nicht ohne Grund kommt es in den dunklen Jahreszeiten häufiger zu Depressionen als im Sommer. Doch wie genau nimmt das Licht Einfluss auf unser Gemüt?

 

Stäbchen und Zapfen in unseren Augen nehmen optische Reize auf und leiten sie weiter ans Gehirn, wo sie schließlich in Bilder umgewandelt werden. Das kennen Sie vielleicht noch aus dem Biologieunterricht. 2001 entdeckten Wissenschaftler jedoch einen dritten Fotorezeptor im menschlichen Auge – und dieser ist, anders als Stäbchen und Zapfen, nicht für das Sehen zuständig. Die sogenannten Ganglienzellen erfassen Helligkeit und Blauanteil des Lichts und geben diese Information direkt an den Hypothalamus, einen Teil des Zwischenhirns, weiter. Der Hypothalamus reguliert anhand dieser Daten die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das unseren Biorhythmus steuert.

 

Eigentlich soll dieser Vorgang dafür sorgen, dass wir nachts müde und tagsüber wach sind. Doch auch tagsüber hat sicher jeder von uns schon einmal die Wirkung von Melatonin wahr­genommen. Sitzt man beispielsweise stundenlang in einem dunklen Raum, macht dies oft müde. Tritt man danach wieder nach draußen ins Licht, wird man wieder hellwach – im wahrsten Sinne des Wortes.

 

 

Licht ist nicht gleich Licht

Doch nicht jedes Licht wirkt gleich. Allein zwischen natürlichem und künstlichem Licht gibt es große Unterschiede. Die Besonderheit des Sonnenlichts liegt darin, dass es das gesamte Farbspektrum – auch für uns unsichtbares Ultraviolett und Infrarot – abdeckt und hier jede Farbe nahezu im gleichen Maß vertreten ist. Künstliches Licht hat diese Eigenschaft nicht. Hier ist meist eine Farbe vorherrschend. Und je nach Farbe hat das Licht unterschiedliche Auswirkungen auf unseren Körper: So macht blaues Licht etwa weniger müde als konventionelles Weißlicht und es bewirkt, dass weniger Stresshormone ausgeschüttet werden. Stimulierend wirkt hingegen rötlich-gelbes Licht. Es erhöht Lernleistungen und schürt das Temperament.

 

Letztlich kann synthetisches Licht das Tageslicht nicht vollkommen ersetzen. Deshalb sollte man sich vorrangig in Räumen mit Fenstern aufhalten, die viel Tageslicht hineinlassen. Eindringende Hitze und Sonneneinstrahlungen lassen sich dabei ganz einfach regulieren – mit smarten Rollladen-, Jalousie- oder Markisenlösungen.

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